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In diesem Kreuder- Werkverzeichnis befinden sich derzeit unter anderem 79 Filme und 407 Einzel- kompositionen.

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Peter Kreuder auf einen Blick

Geboren: 18. August 1905 Aachen
Gestorben: 28. Juni 1981 Salzburg


Sohn eines Opernsängers

Wunderkind, debütierte mit sechs Jahren in Köln unter Hermann Abendroth mit einem Mozart-Klavierkonzert

Studierte in Hamburg (Hans Herrmann), München (Sigmund v. Hausegger, Hans Röhr, Hermann W. von Waltershausen) und Berlin (Ferruccio Busoni)

Ab 1929 in Berlin: Nelson-Theater (Arrangeur für Mischa Spoliansky und Friedrich Hollaender, Flügelpartner von Rudolf Nelson), Zusammenarbeit mit Max Reinhardt

1934/35 musikalischer Leiter des Schauspielhauses in München

1938 Staatlicher Musikdirektor am Gärtnerplatz-Theater in München

1940 Konzerttournee durch Skandinavien und Emigration nach Schweden

1942 Rückkehr nach Deutschland

Nach 1948 lebte er einige Jahre in Südamerika

Zwei Professorentitel (1950 durch Präsident Perón, 1973 in Österreich); Gustav-Wasa-Orden (1942); Schwabinger Kunstpreis (1970); Paul-Lincke-Ring (1975); Bayerischer Verdienstorden (1980); postum: „Goldene Europa“ des Saarländischen Rundfunks (1982); Peter-Kreuder-Straße in München und Salzburg (1983)

Kreuder war auch ein gefragter Interpret (Pianist, auch Orchesterleiter), der schon 1931 Schallplatten-Aufnahmen mit Marlene Dietrich machte und später (ab 1936) auch kommerziellen Jazz aufnahm (in Besetzungen mit Kurt Hohenberger, Friedrich Meyer, Kurt Wege, Franz Thon, Eric Helgar u.a.) und dabei meist amerikanische Titel spielte. Berühmt wurde auch seine Trio- (und Quartett-)Besetzung, in der er als Klaviersolist einen typischen Stil kreierte (1932 kam es im Berliner Eden-Hotel erstmalig zum Auftreten von „Peter Kreuder und seine Solisten“).